Café und Restaurant

Die Hasenburg blickt auf eine bis ins Mittelalter reichende Geschichte zurück. Sie wurde um 1400 herum erbaut und als Wehrturm genutzt. Zur gleichen Zeit ließen sich Lüneburger Salzkaufleute die alte Landwehr am anderen Ende der Stadt erbauen, um auswärtige Kaufleute zur direkten Durchfahrt in die Stadt Lüneburg zu zwingen. Lüneburg wurde so zu einem Knotenpunkt.

Im Norden entstand bei Bardowick die Papenburg, im Westen die Eulenburg, Richtung Osten der Alte Turm und im Süden die Hasenburg.

Hier, wo Sie sich jetzt befinden, hauste einst das Rittergeschlecht derer zu Boltessen. Wie aus dem Buch „Der Sülfmeister“ von Julius Wolff zu lesen, verstand sich Ritter Boltessen von der Hasenburg mit den damaligen Ratsherren Heinrich Viskule und Volkmar Stöterogge recht gut.
Es gelangten einstmals sogar der päpstliche Legat Dietrich Dompnitz und dessen Gefolge, sowie der Abt von St. Michaelis, Ludolf von Hitzacker, der Propst von Lüne, Dietrich Schupper, der Prior Hieronymus von Harling, der Propst von St. Johannes, Leonhard Lange und der von St. Nikolai, Ludwig Hanevot sowie deren Gefolge in die Stadt.
Die an der Hasenburg gelegene Brücke über den Mühlenbach bot sich als günstige Gelegenheit für den Ritter Boltessen von der Hasenburg, Wegezölle von den Herrschaften zu verlangen. Streit und Fehde mit den Stadtvätern war die Folge. Um 1485 wurde er aus diesem Grund enteignet. Aus der Hasenburg entstand eine Brauerei mit Schankstube.
Und wenn sie nicht gestorben sind…
Prost und guten Appetit wünschen auch heute
noch die Wirtsleute und ihr Gefolge.
– Hotel und Restaurant Zur Hasenburg

 

 

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